Cloud Computing – Mythos oder Zukunft im Business

Services on Demand, Kapazitäten dynamisch just in time in Anspruch nehmen und nur für einen gewünschten Zeitraum bezahlen – klingt gut aber funktionieren alle diese Visionen auch wirklich? Was ist denn eigentlich Cloud Computing? Ein neumodischer Begriff für „SaaS“ Software as a Service?

Services on Demand, Kapazitäten dynamisch just in time in Anspruch nehmen und nur für einen gewünschten Zeitraum bezahlen – klingt gut aber funktionieren alle diese Visionen auch wirklich? Was ist denn eigentlich Cloud Computing? Ein neumodischer Begriff für „SaaS“ Software as a Service? Oder brauchte man ein neues Wort um auch die Infrastrukturthemen mit reinbringen zu können – aber das hätte man ja weiter Outsourcing nennen können? War das zu negativ? Oder hat dem ganzen nur der Pepp und die Dynamik gefehlt die der Begriff „Cloud“ wohl suggeriert? Tatsächlich umfasst Cloud Computing das ganze Spektrum von Hosting Produkten die man „on demand“ nutzen kann Software Lizenzen wie auch Serverinfrastrukturen. In den Zeitungen dieser Tage ist Cloud Computing nahezu überall präsent. Klingt es doch auch für jeden Manager zu schön um wahr zu sein – ich nutze einen Dienst z.B. eine virtuelle Serverinfrastruktur so lange ich möchte und zahle nur diesen Zeitraum und wenn ich die erweiterte Kapazität nicht mehr brauche dann höre ich einfach auf den Dienst zu nutzen. Aber genau da fängt es für mich erst an das ganze mal kritisch zu sehen. Nehmen wir an ich betreibe ein Rechenzentrum mit mehreren Servern und habe jetzt einen Mailserver den ich mal eben kurzzeitig weil es meine Infrastruktur nicht hergibt in eine Providerwolke nach extern schieben möchte – wie soll das Stand heute gehen?
Nehmen wir mal an der Server hat 300 GB Daten egal ob als Direct Attached Storage oder im SAN – und wie schieb ich das jetzt in die Providerwolke? So günstig sind die Datenleitungen auch noch nicht das ich mir für solche Zwecke eine Gigabit Internet Leitung ins Haus holen würde –  und selbst wenn – hat denn meine „Gegenstelle“ in der Wolke auch so einen Breitband Zugang? Außerdem wüsste ich nicht das es Stand heute schon Standleitungen on demand gibt so dass ich meine interne Cloud kurzzeitig nach außen verlagern könnte. Denkbar wäre meiner Meinung nach für so einen Fall höchtens eine asynchrone Spiegelung mit einem SAN in einem Providerrechenzentrum aber das müsste ja ein Prozess sein der permanent aktiv ist  – also auch dem Cloud Gedanken widerspricht? Was also tun sprach Zeus – zumindest ist wenn man die Pressemeldungen verfolgt

http://www.netapp.com/de/cisco-vmware/
http://newsroom.cisco.com/dlls/2010/prod_012610b.html
http://www.imaginevirtuallyanything.com/?

mit den Firmen „Netapp“ , „Cisco“ und „VMWARE“ ein vielversprechendes Trio eine Allianz eingegangen um die Infrastruktur von Morgen zu schaffen.

 Und wer weiß vielleicht können wir bald wirklich kurzzeitig ganze Terrabytes an Daten mal eben um die halbe Welt „schubsen“ – heute zumindest noch nicht.  Dennoch gibt es schon viele Services on Demand wie die Microsoft Online Services, die sicherlich für einige Unternehmen Sinn machen. Hier können die Dienste „Exchange“, „Sharepoint“, „OCS“ und „Office Livemeeting“ als Onlinevariante gekauft werden ohne dass man die entsprechende Infrastruktur im eigenen Rechenzentrum benötigt. Als Addon gibts noch die „Exchange Hosted Services“ um die Mails von Viren und Spam zu befreien. Es bleibt also interessant was die Zukunft in Sachen Cloud Computing bereit hält.

Euer Chris

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